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Das Virtual Reality-Kino macht Spass – ist jedoch auch anstrengend.

Das Virtual-Reality-Kino verspricht viel: Dank einer Spezialbrille und Kopfhörern soll das Seherlebnis den Eindruck erwecken, man sei mitten im Geschehen. Der Filmabend findet im Restaurant Stripped Pizza am Schibenertor statt. Weil es am Dienstag immer wieder regnet, sind die Drehstühle nicht draussen aufgestellt worden. Etwas eingepfercht sitze ich zwischen Tür und Tresen.

Der angekündigte Filmblock «Afrika» ist nicht verfügbar, stattdessen bekomme ich «Bergluft» zu sehen. Fünf Videos, keines länger als acht Minuten. Wider Erwarten macht es Spass, dem Bergsteiger Dani Arnold auf den Eiger zu folgen, und in einem anderen Beitrag mit nepalesischen Bergführern den Mount Everest zu erklimmen. Ich sehe den flirrenden Schnee, staune über das 360-Panorama und spüre Schwindel beim Blick in die Tiefe. Bei allen gezeigten Filme ist das Bild jedoch stellenweise verpixelt. Die Technologie hat noch Potenzial.

In einem weiteren Video spaziert man über die 170 Meter lange Trift-Hängebrücke in Deutschland. Sonst passiert – nichts. Nur der Blick auf den Boden ist amüsant. Statt der eigenen Füsse sieht man unter sich den Kameramann, der eine 360-Grad-Kamera hält. Leise bimmeln Kuhglocken, doch trotz Kopfhörern lassen sich die plaudernden Restaurantgäste nicht ausblenden. Der Übergang zum Film des Roten Kreuzes ist dann sehr abrupt. Man wechselt von idyllischer Bergwelt mit Wanderern zu Syriern im Libanon, die von ihrem neuen Alltag in einem Flüchtlingscamp erzählen. Das ist nichts für schwache Nerven.

Endgültig in die Knie zwingt mich der letzte Beitrag: Nach einem schlimmen Erdbeben in Nepal kämpft ein Dorf um die Wiederherstellung der Wasserversorgung. Beim Erdbeben rüttelt die Kameraeinstellung so stark, das mir richtig schlecht wird. Immerhin habe ich festen Boden unter den Füssen. Und sobald ich Brille und Kopfhörer ausziehe, ist der Spuk vorbei.

Quelle:

Foto: Jeder Gast bekommt eine eigene VR-Brille und Kopfhörer. (Bild: Laura Widmer)

https://www.tagblatt.ch/ostschweiz/stgallen/die-bergluft-verursacht-kopfweh-ld.1141338

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