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Das sogenannte hybride Lernen sollte gut vorbereitet werden. Tipps für die betriebliche Weiterbildung im neuen Format.

Viele Fortbildungskurse wurden in den vergangenen eineinhalb Jahren aus Präventionsgründen abgesagt oder immer wieder verschoben. Die Coronapandemie wirbelte Weiterbildungsvorhaben gehörig durcheinander. Um diese für ihre Beschäftigten sicherzustellen, wechselten viele Betriebe zu Online-Lernformaten. Als „normal“ gelten zunehmend auch Mischformen. Wird online und in Präsenz gelernt, tauchen neben Vorteilen auch Fallstricke auf.

Was gilt es bei Weiterbildungen mit Lern- und Videoplattformen, Foren und neuen Werkzeugen zur Zusammenarbeit zu beachten?

Zeitliche Komponenten und emotionale Aspekte rückt Unternehmensberaterin Sabine Prohaska in den Mittelpunkt.

Empfehlenswert seien Lernblöcke von eineinhalb bis zwei Stunden, die online stattfinden. „Sie lassen sich gut in den Arbeitsalltag integrieren. Man kann sie für kurzfristiges Lernen nutzen, aber auch in längerfristige Entwicklungsmaßnahmen integrieren“, sagt die Wiener Wirtschaftspsychologin.

Nachfrage für hybride Weiterbildungen

Statt der gewohnten Tagesseminare nachgefragt würden Weiterbildungen, die synchrone und asynchrone Elemente enthalten, gemeint sind Präsenz- und Live-Onlineveranstaltungen verknüpft mit Vor- und Nachbereitungsarbeiten. Lernt ein Teil der Gruppe zu Hause oder vor dem Bildschirm am Arbeitsplatz und ein Teil live im Seminarraum, erleichtern Co-Moderatoren die Betreuung beider Gruppen. Zu bedenken ist, dass die Aufmerksamkeitsspanne beim Onlinelernen kürzer ist. Die Co-Moderatoren helfen idealerweise den Onlinelernenden bei technischen Problemen. Als technischer Pluspunkt erweisen sich in Branchen wie dem Gesundheits- oder Automobilsektor Virtual-Reality(VR)-Brillen. Wo jeder Handgriff sitzen muss, etwa beim Bedienen von Maschinen, erhöhen diese die Handlungssicherheit. Von Vorteil ist auch, dass sich diese wiederverwenden lassen.

Kommen keine Brillen zum Einsatz, wolle der Mensch für ein Thema erst einmal sensibilisiert werden, meint Sabine Prohaska. „Stellen Sie vorab Einstimmungsaufgaben oder -videos zur Verfügung. Das erleichtert den Einstieg“, so die Beraterin. Weiterbilderinnen und Weiterbildern sollten die sozialen und emotionalen Aspekte von netzgestütztem Lernen bewusst sein. Für E-Learning sei es oft nötig, die Mitarbeitenden zunächst in Sachen selbstorganisiertes Lernen zu schulen.

Ein gewisses Augenmerk sollte auf die „Netiquette“ gelegt werden

Für die Umgangsformen auf digitalen Kanälen brauche es Regeln, die von der Führungskraft vorgegeben werden. Und Lernzeiten für die berufliche Weiterbildung, ist Sabine Prohaska überzeugt, sollten Arbeitgebende als Arbeitszeit anerkennen.

Quelle:

Foto:  SN/ROBERT KNESCHKE – STOCK.ADOBE.CO 

Ein praktisches Werkzeug sind Virtual-Reality(VR)-Brillen. Mit ihnen können Simulationstrainings ortsunabhängig stattfinden.

https://karriere.sn.at/karriere-ratgeber/neuigkeiten-trends/lernen-in-praesenz-und-online-111058918

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